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In den Kantonen Zug und Luzern ist es am Donnerstagabend nach heftigen Regenfällen zu Überschwemmungen gekommen. Dutzende Keller wurden überschwemmt. Teils standen auch Garagen und Wohnzimmer unter Wasser.

Nach Behördenangaben waren besonders die Region zwischen Rotkreuz und Risch im Kanton Zug sowie das Gebiet östlich der Stadt Luzern betroffen.

In Zug musste die Feuerwehr neben Kellern auch wegen überschwemmten Wohnzimmern und Garagen ausrücken, wie Andreas Sidler, Sprecher der Zuger Polizei, gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte.

Sämtliche Feuerwehrleute standen im Einsatz. Gegen 20.30 Uhr kam es zudem auf der A4 zwischen Rotkreuz und der Autobahnausfahrt nach Küssnacht zu einer Kollision zwischen zwei Autos. Dabei wurden zwei Personen verletzt.

Bahnunterbruch

Wegen des Hochwassers wurde auch die Bahnstrecke zwischen Rotkreuz und Hünenberg Chämleten unterbrochen, wie die SBB mitteilten. Vom Streckenunterbruch betroffen waren die Fernverkehrszüge zwischen Zürich und Luzern und von Zürich ins Tessin sowie die S-Bahnzüge in der Region.

Die Dauer des Unterbruchs sei unbestimmt, teilte die Bahn mit. Es wurde ein Busersatz organisiert.

Keller auch in Luzern unter Wasser

Heftige Regenfälle überschwemmten am Donnerstagabend auch Keller östlich der Stadt Luzern. Im Einsatz standen 120 Feuerwehrleute von acht verschiedenen Feuerwehren, wie Andreas Schmid vom Feuerwehrinspektorat der sda sagte.

Der starke Regen ging zwischen 19.30 und 20 Uhr nieder und betraf am Rand die Stadt Luzern sowie vor allem Emmen, Giskon, Honau und Meierskappel. Allein in Emmen wurden 25 Keller überschwemmt. In Meierskappel war der Campingplatz betroffen. Im Gebiet Gisikon-Honau wurde eine Strasse verschüttet.

Tagsüber war es in der ganzen Schweiz schwül gewesen. Am Abend kam es dann auf der Alpennordseite zu Gewittern mit kräftigen Böen und zum Teil heftigen Regengüssen, wie der Wetterdienst meteomedia in einer Mitteilung schrieb. Der Wetterdienst hatte für die Region zwischen Thunersee, Vierwaldstättersee und Sempachersee eine Unwetterwarnung herausgegeben.

SDA-ATS