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Glarus - Der Dauerregen der letzten Tage hat im nördlichen Teil des Glarnerlandes grosse Schäden angerichtet. Hänge rutschten ab, Keller wurden überflutet und Strassen blockiert. Auch im Kanton St. Gallen hatten die Feuerwehren alle Hände voll zu tun.
Personen kamen im Glarnerland nicht zu Schaden, wie Polizeisprecher Daniel Menzi auf Anfrage sagte. Auf der Einsatzzentrale der Kantonspolizei in Glarus waren in der Nacht auf Freitag rund 100 Meldungen über Schäden eingegangen.
Verwüstungen gab es vor allem in Dörfern von Glarus Nord, zwischen den Ortschaften Bilten, Mollis und Kerenzerberg. Bäche traten über die Ufer, Strassen wurden blockiert.
Grossalarm
Bei der Feuerwehr Niederurnen-Oberurnen wurde eine Stunde nach Mitternacht Grossalarm ausgelöst. Später mussten der Zivilschutz und der Gemeindeführungsstab von Glarus Nord aufgeboten werden. In Oberurnen wurden gleich mehrere Quartiere überschwemmt. Teilweise drang das Wasser in Häusern bis ins erste Stockwerk hinein.
Grosse Schäden richteten vor allem die Erdrutsche an. In einzelnen Gebieten waren die Bewegungen so massiv wie noch nie. Die Lage entschärfte sich am Freitagmorgen um etwa fünf Uhr, nachdem die Niederschläge nachgelassen hatten.
Am frühen Freitagnachmittag konnten die Polizei und der Gemeindeführungsstab Glarus Nord eine Normalisierung der Lage vermelden. Grössere Verkehrsbehinderungen bestanden nicht mehr.
Viel Arbeit verursachten die starken Regenfälle auch den Feuerwehren im Kanton St. Gallen. In der Bodenseeregion und im Linthgebiet mussten sie nicht weniger als 23 Mal ausrücken, um Keller auszupumpen und Strassen zu räumen.
Grosse Mengen Regen
Nach Angaben von MeteoNews fielen von Mittwochabend bis Freitagmorgen in einigen Teilen der Schweiz grosse Regenmengen. Am meisten Regen kam mit bis zu 85 Litern pro Quadratmeter im Mittel- und Südtessin zusammen.
Ebenfalls nennenswerte Niederschlagsmengen wurden in den zentralen und östlichen Alpen und Voralpen, zum Teil auch im Waadtland verzeichnet.

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SDA-ATS