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Nach den Ausschreitungen rund um das Viertelfinal-Hinspiel in der Europa League zwischen Lyon und Besiktas Istanbul hat die UEFA beide Klubs mit einer Busse und einer Bewährungsstrafe belegt.

Den beiden Mannschaften droht ein Ausschluss aus den europäischen Wettbewerben, falls ihre Anhänger in den nächsten zwei Jahren erneut unrühmlich auffallen sollten. Zudem müssen Lyon und Besiktas eine Busse von 100'000 Euro bezahlen.

Die UEFA hielt fest, dass beide Vereine für die Krawallen ihrer Fans vor und während der Partie verantwortlich seien. Die Europacup-Sperre würde für den nächsten UEFA-Klubwettbewerb gelten, für den sich der jeweilige Verein qualifiziert.

Beim Viertelfinal-Hinspiel in Lyon vom letzten Donnerstag hatten Supporter von Besiktas kurz vor dem ursprünglichen Beginn des Spiels Feuerwerkskörper in Richtung anderer Zuschauer geworfen, woraufhin hunderte Fans auf den Rasen flüchteten. Die Partie konnte daraufhin erst mit 45-minütiger Verspätung angepfiffen werden. Zudem war es auch vor dem Stadion zu Ausschreitungen der beiden Fan-Lager gekommen. Lyon gewann das Heimspiel 2:1.

Für Besiktas "skandalöses" Urteil

Ein Sprecher von Besiktas bezeichnete das Urteil der UEFA als "skandalös" und "parteiisch". Besiktas sei auf eine Stufe wie Lyon gestellt worden. "Für Vorfälle, für die wir nicht verantwortlich waren", sagte Metin Albayrak im türkischen Fernsehsender NTV. Lyons Polizei sei für die Vorfälle verantwortlich.

Die Türken erwägen gegen die Sanktion Einspruch zu erheben. Lyon dürfte darauf verzichten, wie Klub-Präsident Jean-Michel Aulas erklärte. "Wir werden sehen, aber in einer ersten Analyse ist es eine Strafe, die wir annehmen", so Aulas.

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SDA-ATS