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Da dürfte Gianni Infantino, der Schweizer Präsident des Fussball Weltverbandes, keine Freude haben. Aleksander Ceferin, Präsident der UEFA, stellt die Organisationsform der FIFA in Frage.

"Wofür brauchen wir so eine riesige Organisation - für Transfers? Ich denke nicht. Brauchen wir sie für ethische Fragen? Ich glaube nicht. Wir brauchen sie vielleicht, um die WM zu organisieren. Aber können das die Konföderationen nicht auch? Sie könnten!", sagte der Slowene in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung".

Ceferin steht der UEFA seit September 2016 vor. Der 49-Jährige wurde Nachfolger des wegen diverser Affären abgelösten Franzosen Michel Platini. Als dringliche Vorhaben nennt Ceferin die Regelung von Transferfragen sowie die Kontrolle über die Spieleragenten. Letzteren Bereich habe die FIFA dereguliert. Dem Fussball würden über die Prämien, die von Beratern und Agenten kassiert werden, Milliarden entzogen. "Heute kann einfach jeder Agent sein - niemand kontrolliert das. Und was, wenn da kriminelle Kräfte einsteigen?", so der UEFA-Präsident.

Laut Ceferin solle die UEFA die Regulierung des Transferbereichs im europäischen Raum selbst übernehmen. "Wir sind ein wichtiger Verband", sagt der Slowene, "finanziell dreimal grösser als die FIFA. Sie kann uns nicht einfach nur wie eine Konföderation behandeln." In der UEFA sind derzeit 55 nationale Fussball-Verbände zusammengeschlossen, in der FIFA sind 211 nationale Verbände organisiert.

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SDA-ATS