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Tausende Menschen haben in der Ukraine für eine weitere Annäherung an die EU demonstriert. Das mit der EU geplante Assoziierungsabkommen sei ein "wichtiger Anreiz zur Schaffung eines modernen europäischen Staates", erklärte Präsident Viktor Janukowitsch.

Ende November will die EU auf ihrem Gipfel zur Ostpartnerschaft im litauischen Vilnius auch mit anderen früheren Sowjetrepubliken solche Abkommen über eine engere Zusammenarbeit unterzeichnen.

Oppositionspolitiker wie Vitali Klitschko und die inhaftierte Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko plädierten am Samstag, dem Tag der Unabhängigkeit in der Ukraine, ebenfalls für die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens. Oppositionsführer Arseni Jazenjuk sprach von einem historischen Dokument.

Mehrere Staats- und Regierungschefs, darunter der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck, gratulierten der Ukraine zur Wiedererlangung der Unabhängigkeit nach dem Zerfall der Sowjetunion.

Mit einer grossen Europaflagge und ukrainischen Flaggen protestierte die Opposition in Kiew auch gegen politische Repressionen. Regierungsgegner forderten die Freilassung Timoschenkos.

Klitschko begleitete eine Motorradkolonne unter dem Motto "Die Ukraine ist Europa". Am 24. August 1991 hatte die Ukraine ihre Unabhängigkeit von der Sowjetunion erklärt.

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SDA-ATS