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Bayern Münchens Präsident Uli Hoeness glaubt an ein Ende der extremen Transfers in Europa, wenn Investoren in der Champions League nicht die gewünschten Titel holen.

"Die Geldgeber werden sagen: Jetzt haben wir so viel Geld reingesteckt und erreichen nicht, was wir erreichen wollen, jetzt haben wir die Schnauze voll! Und dann ist unsere Zeit da", sagte Hoeness dem "Kicker" vor dem Spiel des deutschen Meisters in der Champions League am Mittwoch bei Paris Saint-Germain.

Die Franzosen hatten im Sommer den Brasilianer Neymar für Rekordsumme von 222 Millionen Euro aus Barcelona geholt und damit für einen Spieler mehr als doppelt so viel Geld ausgegeben wie Bayern insgesamt. "Es wird der Zeitpunkt kommen, wo alle, die jetzt so viel Geld rausdonnern, kleinere Brötchen backen werden, weil der sportliche Erfolg sich nicht so einstellt, wie es sich die Geldgeber vorgestellt haben", meinte Hoeness. "Der Markt ist zurzeit viel zu heiss."

Der 65-Jährige bekräftige seine Maxime, für einen Spieler nicht mehr als 100 Millionen Euro ausgeben zu wollen. Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge schloss derartige Transaktionen zwar nicht grundsätzlich aus ("In Stein gemeisselt sind nur die Zehn Gebote."), will aber auch künftig vernünftig und ohne zu grosse Risiken Geld investieren. "Ich kann heute nicht seriös voraussagen, welche Beträge wir in Zukunft ausgeben, aber ich kann sehr wohl voraussagen, dass wir immer seriös wirtschaften und uns niemals in finanzielle Abenteuer stürzen", sagte er.

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SDA-ATS