Navigation

Umarmen, Wasserrutschen und Nudelessen am Weltrekord-Tag

Dieser Inhalt wurde am 12. November 2009 - 18:21 publiziert
(Keystone-SDA)

London/Hamburg - Die einen umarmten sich innig, ein weiterer zog mit seinen Haaren einen Doppeldeckerbus: Zum Internationalen Tag der Weltrekorde kämpften weltweit zehntausende Menschen um einen Platz im Guinness Buch der Rekorde.
In London schoben 112 Pendler am Bahnhof St. Pancras ihre Berührungsängste beiseite und hielten sich eine Minute in den Armen. Ebenfalls in London zog "Ironman" Manjit Singh mit seinen Haaren einen der typischen roten Busse mit einem Gewicht von 8,5 Tonnen die bisher längste Strecke: 21,2 Meter.
In einem Schwimmbad im bayerischen Erding trafen sich unterdessen Profis im "Distanzrutschen". Der 29-jährige Jens Scherer aus Hattingen legte auf der Wasserrutsche in 24 Stunden eine Strecke von 152 Kilometer zurück. Im Gruppenwettkampf kamen zehn Sportler der Bundeswehr auf 1357 Kilometer.
In Hamburg hatten bereits Mitte Woche mehrere Bewerber den Kampf aufgenommen. Stuntman Joe Alexander zertrümmerte mit dem Ellenbogen elf Betonblöcke, während er ein Ei in der Hand hielt - neuer Rekord. Der 13-jährige Maiko Kiesewetter bewies Kletterkünste: Auf Dartpfeilen an einer Holzwand schaffte er die Rekordhöhe von fünf Metern.
Weltweit sollten nach Angaben des Rekordbuchs rund 200'000 Menschen an den oft skurrilen Versuchen teilnehmen. In Ägypten wurde zum Beispiel der Rekord gebrochen, die westliche Wüste am schnellsten mit einem Fahrzeug zu durchqueren (13 Stunden und 33 Minuten).
Es ist das fünfte Mal, dass der Weltrekordtag stattfindet. Bei vielen Versuchen sollte Geld für Wohltätigkeitsorganisationen gesammelt werden. Alle aufgestellten Rekorde kommen in die engere Auswahl, in der nächsten Ausgabe des Guinness-Buches zu erscheinen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?