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Sechs Monate vor den nationalen Wahlen sorgen sich die Stimmberechtigten in der Westschweiz am meisten über die Umwelt, die Schule und das Gesundheitssystem. Die Arbeitslosigkeit und die Stellung der Schweiz in der Welt hingegen berühren kaum.

Das ergab eine am Sonntag veröffentlichte Umfrage des Instituts M.I.S Trend im Auftrag des Westschweizer Radio und Fernsehens (RTS). Befragt wurden wenige Wochen nach Beginn der Reaktorkatastrophe von Fukushima 1800 stimmberechtigte Personen aus der Romandie.

37 Prozent aller Befragten gaben an, sich Sorgen über den Schutz der Umwelt zu machen. Es folgten Themen, die Schule und Erziehung (28%) betrafen. Besorgt zeigten sich die Romands auch bezüglich Gesundheitssystem (25%), Lebenskosten (19%), Sozialwerke (18%) und Kriminalität (18%).

Am Schluss der Rangliste befinden sich der Zustand von Verwaltungen und Institutionen (4%), die Arbeitslosigkeit (7%) und die Stellung der Schweiz in der Welt (8%). Die Analyse der Daten durch das Institut M.I.S Trend zeigte, dass es zwischen der politischen Einstellung der Befragten und ihren Antworten keinen Zusammenhang gab.

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SDA-ATS