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Nach den Anschlägen von Paris hat Frankreichs Präsident François Hollande bei seinen Landsleuten neue Sympathien gewonnen. Auf die Frage, ob Hollande ein guter Präsident sei, antworteten in einer Umfrage deutlich mehr Personen mit Ja als vor den Attentaten.

In der am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Instituts Odoxa bejahten 32 Prozent der Befragten, dass Hollande ein guter Präsident sei - das waren zehn Prozentpunkte mehr als im Oktober. Entsprechend geringer (67 Prozent) fiel der Anteil derjenigen aus, die vom Gegenteil überzeugt sind.

Als Konsequenz aus den islamistischen Anschlägen vom 13. November, bei denen in Paris 130 Menschen getötet wurden, hatte Hollande die Sicherheitsmassnahmen in Frankreich verschärft und angeordnet, die Luftangriffe auf den Islamischen Staat (IS) in Syrien zu intensivieren.

Auch nach den Anschlägen auf die Satirezeitung "Charlie Hebdo" im Januar waren die Sympathiewerte für den sozialistischen Präsidenten in die Höhe geschnellt. Ein solcher "Kriegsherren-Effekt" wird in Meinungsumfragen immer wieder verzeichnet, ist aber oft von nur kurzer Dauer.

Angesichts der Wirtschaftskrise und der hohen Arbeitslosigkeit in Frankreich verzeichnete Hollande in den vergangenen Monaten sehr schwache Umfragewerte, die eine Wiederwahl schwer vorstellbar erscheinen lassen.

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SDA-ATS