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Buschbrände in Australien wegen dem warmen Winterwetter. (Archiv)

KEYSTONE/EPA AAP/DARREN PATEMAN

(sda-ats)

Australien hat nach Angaben einer Umweltschutzgruppe den wärmsten Winter seit Beginn der Temperaturaufzeichnung erlebt. Dieser Rekord sei kein guter, denn das milde Wetter sei Folge des Klimawandels, teilte die nichtstaatliche Gruppe Climate Council am Dienstag mit.

Die globale Erderwärmung habe den "aussergewöhnlich warmen und trockenen Winter" um das 60-Fache wahrscheinlicher gemacht, hiess es im Bericht. Die durchschnittlichen Höchsttemperaturen zwischen Juni und August - den Wintermonaten in Australien - lagen demnach 2017 um fast zwei Grad über dem Durchschnitt.

"Rund um den Globus sehen wir, dass extreme Wetterereignisse durch den Klimawandel verschärft werden und Chaos anrichten", sagte Will Steffen vom Climate Council. In Australien habe das warme Winterwetter einer "gefährlichen Buschbrand-Saison" den Boden geebnet. In den Bundesstaaten New South Wales und Queensland gab es Hunderte Buschbrände, die Zehntausende Hektar Land zerstörten.

Ohne bedeutende Massnahmen gegen den Klimawandel werde es weiter so heisse Winter wie diesen geben, sagte ein anderer Vertreter der Gruppe, Lesley Hughes.

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SDA-ATS