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Zürich - In Zürich sind einmal mehr Enkeltrickbetrüger am Werk: Seit Mitte Juni gingen bei der Polizei fast 20 Meldungen wegen solcher Betrügereien ein. In drei Fällen waren die Täter erfolgreich. Sie erbeuteten insgesamt 335'000 Franken, wie die Stadtpolizei mitteilte.
Der erste Fall ereignete sich am 25. Juni, als sich ein unbekannter Anrufer in Hochdeutsch bei einer 86-Jährigen im Kreis 9 meldete. Es gelang ihm, sie am Telefon in ein längeres Gespräch zu verwickeln und sie davon zu überzeugen, dass er ein alter Bekannter sei.
Weil er angeblich dringend Geld für eine Eigentumswohnung benötigte, ging die Frau zur Bank und hob ihr gesamtes Erspartes ab: 190'000 Franken. Als sie zu ihrer Wohnung zurückkehrte, wartete dort bereits eine unbekannte Frau, die ihr das Geld abnahm.
Eine Woche später, am 2. Juli, erhielt eine 73-jährige Rentnerin aus dem Kreis 7 einen Anruf von einem vermeintlichen Neffen. Es gelang ihm, der Frau für angebliche Vertragsverhandlungen 55'000 Franken abzuluchsen. Noch am gleichen Tag rief der Unbekannte erneut bei ihr an und verlangte weitere 80'000 Franken.
Dank einer misstrauischen Bankangestellten informierte die Frau schliesslich die Polizei.
Vier Tage später wurden die Betrüger erneut aktiv und erleichterten einen 72-jährigen Mann im Kreis 10 um 90'000 Franken. Am Tag darauf meldete sich der Unbekannte erneut beim Rentner und bat um weitere 140'000 Franken. Weil der Betrogene aber Verdacht schöpfte, meldete er den Fall der Polizei.
Die Stadtpolizei rät, Telefongespräche mit unbekannten "Neffen" abzubrechen und auf Geldforderungen nicht einzugehen. Ausserdem sollen Betroffene immer einen Rück- oder Kontrollanruf bei der Person machen und Geld nur an persönliche Bekannte zu übergeben.

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SDA-ATS