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Unbekannte Kupferdiebe haben im Kanton Aargau erneut ihr Leben riskiert. Sie montierten ein 1500 Meter langes Erdungskabel von der SBB-Fahrleitung zwischen Mumpf und Zeihen im Fricktal ab. Die Diebe liessen die 1,5 Tonnen schweren Kabelstücke jedoch am Boden liegen.

Der Erdungskabel wurde auf einer Länge von mehr als 700 Metern beiderseits der Gleise gekappt, wie die Aargauer Kantonspolizei am Freitag mitteilte. Dieses Kabel verläuft jeweils auf einer Höhe von über vier Metern unmittelbar neben den stromführenden Fahrleitungen.

Die Unbekannten hatten vor Ort die Kabelabschnitte gekürzt und diese zusammengerollt. Die 25 Kabelstücke mit einem Wert von mehreren tausend Franken lagen in der Wiese zum Abtransport bereit, als sie am Mittwochnachmittag gefunden wurden.

Die Polizei geht davon aus, dass die Kabeldiebe irgendwann in der Nacht zwischen Montag und Mittwoch am Werk gewesen waren. Die SBB informierte die Polizei am Mittwoch.

Aargau im Visier der Kupferdiebe

Gemäss Kantonspolizei waren professionelle Kupferdiebe ab Werk. Das eher aussergewöhnliche Tatvorgehen setze eine gewisse Sachkenntnis und eine grosse Risikobereitschaft voraus.

Im Kanton Aargau wurden wiederholt SBB-Erdungskabel gestohlen. Im September 2009 waren gleich vier Mal SBB-Erdungskabel von Unbekannten abmontiert und abtransportiert.

Zuletzt hatten Anfang Juli 2013 Unbekannte ein 600 Meter langes Erdungskabel von der SBB-Leitung zwischen Mumpf und Zeiningen im Fricktal gestohlen.

Das Abmontieren des Erdseils, das die Fahrleitungsmasten der Bahn miteinander verbindet und erdet, ist gemäss SBB lebensgefährlich. Die Erdungskabel befinden sich in der Nähe der Fahrleitung mit 15'000 Volt Spannung. Einen tödlichen Stromschlag kann auch erhalten, wer die Stromleitung nicht berührt.

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SDA-ATS