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Unbewilligte Demonstration endet in Genf mit Dutzenden Festnahmen

Die Genfer Polizei ist unsanft ins neue Jahr gestartet: Sie musste eine unbewilligte Demo in einem Kaufhaus auflösen. (Symbolbild)

Keystone/MARTIAL TREZZINI

(sda-ats)

Für die Genfer Polizei hat das neue Jahr unsanft begonnen: Sie musste eine unbewilligte Demonstration auflösen. Die Demonstranten warfen mit Flaschen nach den Polizisten. Diese setzten Wasserwerfer ein und nahmen mehrere Dutzend Personen fest.

Nach Angaben eines Polizeisprechers waren am Montag gegen 1 Uhr morgens zwischen 80 und 100 Demonstranten in ein Kaufhaus eingedrungen, das sich gerade im Umbau befindet. Der genaue Grund für die Kundgebung war der Polizei vorerst nicht bekannt. Als die Polizisten eintrafen, befanden sich rund 30 Komplizen draussen vor dem Gebäude und warfen mit Flaschen nach den Beamten.

"Wir mussten sie zurückdrängen", sagte Polizeisprecher Jean-Claude Cantiello der Nachrichtenagentur sda. Dabei seien unter anderem Wasserwerfer zum Einsatz gekommen. Der genaue Grund für die Kundgebung war der Polizei vorerst nicht bekannt.

Die Polizei hielt in der Folge 116 Demonstranten an und überprüfte deren Identität. 43 der Festgenommenen wurden einer eingehender Prüfung unterzogen. Über das weitere Vorgehen wird die Staatsanwaltschaft befinden müssen. Der Eigentümer des Kaufhauses reichte Beschwerde wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung ein.

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