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Zürich - Die Stadtpolizei Zürich hat Ermittlungen gegen zwei Diebe abgeschlossen, die nach vorgetäuschten Verkehrsunfällen Passanten bestohlen haben. Die Täter erbeuteten dabei über 127'000 Franken.
Die Diebe gingen dabei fast immer gleich vor: Sie beobachteten die Passanten beim Verlassen einer Bank und verfolgten sie unauffällig bis zum parkierten Auto. Sobald die Passanten wegfahren wollten, täuschte einer der Diebe einen Unfall vor, indem er sich gegen das Auto fallen liess und verletzt liegen blieb.
Während sich der Fahrer um den Verletzten kümmerte und dadurch abgelenkt war, entwendete der andere Dieb das Bargeld aus dem Auto. Sobald dieser das Geld hatte, erfolgte eine wundersame Heilung der Verletzung, und die beiden Diebe machten sich aus dem Staub, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilte.
Aufgrund von mehreren Anzeigen fahndete die Polizei intensiv nach dem Duo. Am 25. Juni kontrollierte sie ein Auto und dessen zwei Insassen. Die beiden Bosnier, die keinen Wohnsitz in der Schweiz hatten, wurden festgenommen. Gemäss Ermittlungen handelte es sich um das gesuchte Duo.
Sie hatten ihren Trick mindestens acht Mal angewendet. In fünf Fällen kamen sie zum Ziel und erbeuteten in den Stadtkreisen 1, 2 und 8 über 127'000 Franken in den Währungen Euro und Schweizer Franken.
In den anderen Fällen blieben die Versuche erfolglos. Die Diebe zeigten sich grundsätzlich geständig. Als Motiv für ihre Taten gaben sie an, das Geld für ihren Lebensunterhalt sowie für Glücksspiele benötigt zu haben. Bis im Dezember 2009 befanden sie sich in Untersuchungshaft. Danach wurden sie aus der Schweiz ausgeschafft.

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SDA-ATS