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Blutiges Familiendrama in Ungarn: Ein 24-Jähriger hat in einem Dorf südlich von Budapest seinen Vater, zwei seiner Grosseltern und seinen älteren Bruder mit einer Machete getötet. Zudem verletzte er am Freitag seine Mutter, seine Schwester und einen weiteren Verwandten schwer.

Sondereinsatzkräfte konnten den Mann schliesslich in einem nahe des Hauses gelegenen Sumpf festnehmen, wohin er sich geflüchtet hatte, wie die Polizei mitteilte

Die Bluttat ereignete sich am Freitagmorgen in dem 60 Kilometer südlich von Budapest gelegenen Dorf Kulcs. Der Polizei zufolge ging der Attacke mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Familienstreit voraus.

Nach dem Angriff konnten verletzte Familienmitglieder die Polizei alarmieren. Beamte der ungarischen Anti-Terror-Einheit TEK eilten aus Budapest an den Tatort. Rund 135 Polizisten sperrten das Gebiet um das Haus weiträumig ab, im Einsatz waren auch Helikopter.

Zunächst hatte es geheissen, der Mann habe sich mit Geiseln in dem Haus eingeschlossen - dies bewahrheitete sich nach Angaben der Polizei aber nicht. Vielmehr rannte er nach der Tat aus dem Gebäude und flüchtete in das Sumpfgebiet, wo der 24-Jährige schliesslich festgenommen wurde.

Einer der drei Verletzten wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Spital in Budapest geflogen. Die anderen beiden, deren Zustand als stabil angegeben wurde, wurden in Spitäler nahe Kulcs gebracht. Der Bürgermeister der 2600-Einwohner-Ortschaft, Csaba Kiss, bezeichnete die Familie dem Anschein nach als "normal".

Im Vormonat hatte ein junger Mann in der Stadt Tatabanya, 60 Kilometer westlich von Budapest, mit Messern und Beilen seine Mutter getötet und seinen Vater schwer verletzt. Anschliessend hatte er sich mit einem Sprung aus dem zehnten Stock das Leben genommen.

SDA-ATS