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Der schneebedeckte Vulkan Vesuv bei Neapel am Freitag.

Keystone/EPA ANSA/CESARE ABBATE

(sda-ats)

Einer der schwersten Wintereinbrüche seit vielen Jahren hat fast ganz Italien getroffen. Der Verkehr kam vielerorts zum Erliegen.

Ein Obdachloser kam in Avellino in Kampanien bei eisigen Temperaturen ums Leben, wie italienische Nachrichtenagenturen am Freitag berichteten. Auch die Menschen in den Erdbebengebieten in Mittelitalien kämpften gegen Schnee und Eiskälte.

Der Wetterdienst Meteo.it teilte mit, die Temperaturen könnten durch die Polarluft in einigen Gegenden so tief sinken wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr.

Auch der Verkehr kam vielerorts zum Erliegen - der 6. Januar ist in Italien ein Feiertag. An der Adria-Küste wurde eine Bahnstrecke auf der Strecke Bologna-Ancona vorübergehend gesperrt, teilte die Polizei mit. Der Fährverkehr zu den Mittelmeerinseln Capri und Ischia wurde am Morgen wegen heftigen Windes eingestellt, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

Selbst in Neapel seien einige Schneeflocken gefallen - ein unübliches Spektakel. Der Vesuv zeigte sich mit einer weissen Spitze. Der starke Wind habe auch die Kuppel der päpstlichen Basilika in Loreto südöstlich von Ancona beschädigt, so Ansa.

Schon am Donnerstag hatte sich eine dichte Schneedecke über viele Gegenden gelegt, darunter auch in den Erdbebengebieten in Mittelitalien. In den zerstörten Orten in den Marken, den Abruzzen, in Umbrien und Latium machten Schnee und klirrende Kälte den Menschen weiter zu schaffen. In Amatrice sanken die Temperaturen nachts auf unter minus zehn Grad.

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SDA-ATS