Navigation

UNICEF fehlt für Lebensmittelhilfen für Nordkorea das Geld

Dieser Inhalt wurde am 02. November 2011 - 03:08 publiziert
(Keystone-SDA)

Dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) fehlt Geld für Lebensmittelhilfen in Nordkorea. Dadurch sei das Leben tausender Kinder bedroht, sagte UNICEF-Sprecher Christopher Tidey in Genf.

Für die akute Notfallhilfe würden rund 17,4 Mio. Euro benötigt, zur Verfügung stünden bisher nur rund 3,3 Mio. Euro. Ohne die UNICEF-Lebensmittelhilfe könnten rund 88'0000 Kinder unter fünf Jahren irreversible Schäden erleiden oder sogar sterben. Auch die anderen UNO-Organisationen hätten nicht genügend Geld zur Verfügung.

Fast 20 Prozent der Kinder unter fünf Jahren litten an schlechter Ernährung, vier Prozent der Kinder seien unterernährt, sagte Tidey. Jedes dritte Kind weise Wachstumsstörungen auf, auf dem Lande seien es gar 45 Prozent. Jedes Jahr stürben 11'400 Kinder unter fünf Jahren.

Auch die Unterernährung der Mütter sei besorgniserregend, sagte die UNICEF-Verantwortliche für Nordkorea, Bijaya Rajbhandari, gemäss einer Mitteilung. Jede vierte Frau zwischen 15 und 49 Jahren sei davon betroffen. Das erhöhe das Risiko von untergewichtigen Säuglingen bei der Geburt.

Die Vereinten Nationen drängten die Geberländer, eventuelle Hilfen nicht vom Fortschritt der laufenden Verhandlungen über Nordkoreas Atomprogramm abhängig zu machen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Diskutieren Sie mit!

Mit einem SWI-Account erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare auf unserer Webseite sowie in der SWI plus App zu erfassen.

Login oder registrieren Sie sich hier.