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Genf - Im Osten der Demokratischen Republik Kongo (Kongo-Kinshasa) sind nach Angaben der UNO 70'000 Menschen vor Kämpfen und Plünderungen auf der Flucht. Das UNO-Büro für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) sprach am Dienstag in einer in Genf veröffentlichten Erklärung von einer "Welle der Vertreibung" in der Provinz Nord-Kivu.
Besonders betroffen sei die Gegend um die Stadt Béni, in der allein rund 20'000 Menschen ihre Häuser hätten verlassen müssen. Einheiten der kongolesischen und ugandischen Armee kämpfen in der Region gegen die ugandische Rebellengruppe ADF/NALU. Ausserdem sind in dem Grenzgebiet die Rebellen der Demokratischen Kräfte für die Befreiung Ruandas (FDLR) aktiv.
OCHA-Sprecherin Elisabeth Byrs beklagte, dass auch Hilfsorganisationen Ziel von Gewalt seien. Seit Anfang des Jahres seien in Nord-Kivu knapp 70 Attacken auf humanitäre Organisationen und ihre Mitarbeiter verübt worden.
Darüber hinaus blieben die internationalen Hilfsgelder hinter den Planungen zurück. Von den für 2010 angefragten 827 Millionen Dollar für die Demokratische Republik Kongo seien bislang erst 335 Millionen geflossen, sagte Byrs.
Sollte sich die Finanzlücke bestätigen, könnten 200'000 unterernährte Kinder keine angemessene Hilfe erhalten. Ausserdem seien Impfungen von 180'000 Kindern und die Malaria-Prophylaxe von weiteren 100'000 Kindern gefährdet.

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SDA-ATS