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Genf - In zahlreichen Ländern werden weiter Menschen gefoltert. Es werde noch Jahre dauern, um die verheerenden Folgen des sogenannten "Krieges gegen den Terrorismus" zu überwinden, sagte Manfred Nowak, UNO-Berichterstatter über Folter, in Genf.
In den meisten Länder sei die Situation alarmierend, sagte er vor den Medien. Nur einige wenige Staaten hätten es geschafft, Folterpraktiken ganz zu unterbinden.
Trotz des Kurswechsels von US-Präsident Barack Obama habe das Verhalten der USA im "Krieg gegen den Terrorismus" das weltweite Folterverbot für mehrere Jahre untergraben. Mehrere Funktionäre hätten ihn darauf hingewiesen, dass ihre Länder - solange die USA folterähnliche Befragungsmethoden anwendeten - keinen Grund sähen, dies nicht auch zu tun.
Im Rahmen der Kriminalitätsbekämpfung tolerierten zudem viele Regierungen die schlechte Behandlung von Gefangenen, sagte Nowak weiter. Dabei gehe es in erster Linie darum, unter Folter Geständnisse zu erzwingen, die dann gegen die Urheber verwendet würden.
Nowak plädierte für das Schweizer Projekt eines internationalen Menschenrechtsgerichts. Für Folteropfer sei das die einzige Möglichkeit, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung zu erhalten. Ein solches Gericht würde eine Änderung bringen, zeigte sich Nowak überzeugt.

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SDA-ATS