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Wegen neuer Gewalt in der Demokratischen Republik Kongo suchen immer mehr Flüchtlinge Zuflucht in den Nachbarländern. Die UNO berichtete am Mittwoch, allein in diesem Monat seien rund 30'000 Menschen nach Uganda und 8200 nach Ruanda geflohen.

Beide Länder zusammen gerechnet beherbergten bereits bis anhin über 130'000 Menschen aus dem Kongo. Sie waren in den vergangenen Jahren vor dem Bürgerkrieg im Osten des Landes geflohen.

"Die Zahl Binnenvertriebener, die wir im Osten des Kongo sehen, ist schon katastrophal hoch. Jetzt fliehen die Menschen auf der Suche nach Hilfe auch in die Nachbarländer", sagte dazu der UNO-Flüchtlingshochkommissar António Guterres.

Durch den Konflikt sei es den internationalen Helfern nur schwer möglich, die Bedürftigen im Kongo zu erreichen, viele Tausende seien ohne Schutz und Hilfe.

In den ostkongolesischen Provinzen Süd- und Nord-Kivu kommt es seit Jahren immer wieder zu Gewaltausbrüchen. In den vergangenen Monaten hat sich die Situation wegen schwerer Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Anhängern des früheren Rebellenführers Bosco Ntaganda verschlimmert.

Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hatte zuletzt einen Haftbefehl gegen Ntaganda beantragt. Ihm werden unter anderem Massenvergewaltigungen und der Einsatz von Kindersoldaten vorgeworfen.

SDA-ATS