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Die Vereinten Nationen entsenden eine Beobachtermission in den Jemen. Ab Montag würden sich drei UNO-Mitarbeiter zehn Tage lang einen Eindruck von der Menschenrechtslage in dem Land verschaffen, teilte die Sprecherin des UNO-Hochkommissariats für Menschenrechte, Ravina Shamdasani, am Freitag in Genf mit.

Das Team werde sich mit Behörden, Menschenrechtlern, Oppositionsvertretern und Opfern von Gewalt treffen. Ziel sei es, die teils widersprüchlichen Informationen aus dem Jemen unabhängig zu überprüfen.

Seit Ende Januar protestieren im Jemen tausende Menschen gegen Präsident Ali Abdullah Saleh. Bei der blutigen Niederschlagung der Proteste wurden seither mindestens 200 Menschen getötet.

Saleh war bei einem Anschlag auf den Präsidentenpalast Anfang Juni verletzt worden. Der seit Jahrzehnten herrschende Staatschef befindet sich seither zur medizinischen Behandlung in Saudi-Arabien.

Feuer auf Trauerzug eröffnet

Jemenitische Sicherheitskräfte eröffneten am Freitag das Feuer auf einen Trauerzug. Zehntausende Demonstranten nahmen an der Beerdigung eines jungen Mannes in der Hafenstadt Aden im Süden des Landes teil, der im vergangenen Jahr in Polizeigewahrsam gestorben war.

Die Angehörigen des 25-Jährigen hatten sich seit seinem Tod im Juni 2010 geweigert, diesen zu bestatten. Sie forderten Ermittlungen zu den Todesumständen.

Bei den Auseinandersetzungen am Freitag, bei denen die Regierungstruppen auch Panzer einsetzten, kam mindestens ein Mensch ums Leben, sechs wurden verletzt, wie ein Augenzeuge berichtete. Zehntausende nutzten die Beerdigung, um ihrer Wut Luft zu machen und erneut den Rücktritt des langjährigen Machthabers Ali Abdullah Saleh zu fordern.

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The citizens' meeting

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1968 in der Schweiz

SDA-ATS