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In Serbien gestrandete Flüchtlinge versuchen sich in der Kälte mit einem Feuer warm zu halten.

KEYSTONE/EPA/KOCA SULEJMANOVIC

(sda-ats)

Angesichts der Kältewelle in Südosteuropa haben UNO-Organisationen von Ländern wie Griechenland und Serbien mehr Hilfe für Migranten gefordert. "Es geht um die Rettung von Menschenleben", sagte eine Sprecherin des UNO-Kinderhilfswerkes UNICEF am Freitag in Genf.

Es dürfe nicht darum gehen, bürokratische Vereinbarungen einzuhalten. "In Griechenland herrscht eine schreckliche Lage."

Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerkes UNHCR sind wegen der Kälte bislang fünf Menschen gestorben. Etwa 1000 müssten in Griechenland in unbeheizten Zelten und anderen Massenunterkünften leben. Die Organisation forderte deswegen, die Flüchtlinge aufs griechische Festland zu bringen.

UNICEF äusserte sich auch über die Lage auf der Fluchtroute zwischen Nordafrika und Italien besorgt. Dort habe sich die Zahl unbegleiteter Minderjähriger im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2015 auf 25'800 verdoppelt. Die Mehrzahl seien männliche Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren gewesen.

Es seien aber auch jüngere Kinder und Mädchen darunter und die seien besonders gefährdet. "Mehrere Mädchen, die UNICEF in Palermo gesprochen hat, berichteten, dass sie zur Prostitution gezwungen worden, um die Kosten für die Schiffsüberfahrt zu begleichen", teilte die Organisation mit. UNICEF forderte eine europäische Lösung, um die Minderjährigen zu schützen.

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SDA-ATS