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UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat der syrischen Führung "Verstösse" gegen den vereinbarten Waffenstillstand in dem Land vorgeworfen. Zudem zeigte er sich "sehr beunruhigt" angesichts von Berichten über den Beschuss von Wohnvierteln.

Dies müsse "sofort" aufhören, erklärte Ban am Donnerstag in New York. Der UNO-Generalsekretär forderte Syriens Präsident Baschar al-Assad auf, "umgehend" seine Truppen und schweren Waffen wie vereinbart aus den Städten abziehen.

Die Arabische Liga beschloss bei einem Ministertreffen in Kairo, vom UNO-Sicherheitsrat den "sofortigen Schutz von Zivilisten" zu fordern. Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Susan Rice, forderte weitere Sanktionen gegen Syrien, sollte das Land seine Zusagen weiterhin nicht einhalten.

Insbesondere müsse der UNO-Beobachtermission im Land ein freies Arbeiten ermöglicht werden, forderte Rice in New York. Russland sprach sich indes erneut gegen ein militärisches Eingreifen in Syrien aus. Die Debatte darüber sei "kontraproduktiv", warnte Vizeaussenminister Michail Bogdanow in Moskau.

Seit Beginn des Aufstands gegen die Regierung von Staatschef Assad vor gut einem Jahr wurden laut Aktivisten mehr als 11'000 Menschen getötet und zehntausende festgenommen.

Derzeit befindet sich ein kleiner Voraustrupp von UNO-Mitarbeitern zur Vorbereitung der Beobachtermission in dem Land. Der Syrien-Sondergesandte Kofi Annan strebt eine rasche Aufstockung der Mission auf 300 Mitarbeiter an.

SDA-ATS