Navigation

Sprunglinks

Hauptfunktionen

UNO-Hilfswerk schlägt Alarm wegen Lage im blockierten Gazastreifen

Die Vereinten Nationen haben angesichts der verheerenden Wirtschaftslage im Gazastreifen Alarm geschlagen. Die Arbeitslosenrate in dem 365 Quadratkilometer grossen Küstenstreifen liegt mit mehr als 45 Prozent auf einem der weltweit höchsten Niveaus.

Das geht aus einem am Dienstag veröffentlichten Bericht des UNO-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) hervor. Es sei schwierig, die "Logik" der israelischen Blockadepolitik zu begreifen, die zur Verarmung so vieler Menschen beitrage und Hunderttausende im erwerbsfähigen Alter zur Mittellosigkeit verurteile, heisst es in dem Bericht.

Wenn die Blockade dazu dienen sollte, die Verwaltung der im Gazastreifen regierenden Hamas zu schwächen, so sei dieses Konzept gescheitert. Denn seit 2007 habe die Hamas die Beschäftigung im Öffentlichen Dienst um ein Fünftel steigern können. Im privaten Sektor seien im Übrigen viele Arbeitsplätze verschwunden.

Israel verhängte im Juni 2006 nach der Entführung des Soldaten Gilad Shalit eine Blockade gegen den Gazastreifen. Nach der gewaltsamen Machtübernahme der radikalislamischen Hamas ein Jahr später wurde die Blockade drastisch verschärft.

Für ihre Versorgung sind die 1,5 Millionen Einwohner des Palästinensergebiets seitdem vorwiegend auf Tunnel unter der Grenze zu Ägypten angewiesen, durch die aber auch Waffen in den Gazastreifen geschmuggelt werden können.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


Umfrage zu SWI swissinfo.ch

Online-Umfrage ausfüllen: Tastatur und eintippen close-up

Zersiedelung: Wie stimmen Sie ab?

Meinungsumfrage

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.