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Die Uno-Flagge umrahmt von zwei Schweizer Flaggen. Für die Schweiz stehen 2018 die geplanten umfassenden Uno-Reformen im Zentrum ihrer Arbeit im Uno-Rahmen. (Archiv)

Keystone/OLIVIER BORN

(sda-ats)

Im Zentrum der Arbeit der Schweiz im Uno-Rahmen stehen dieses Jahr die geplanten umfassenden Uno-Reformen. Dies sagte der Schweizer Uno-Botschafter Jürg Lauber bei der Vorstellung der Schweizer Prioritäten am Mittwochabend (Ortszeit) am Uno-Hauptsitz in New York.

Insbesondere soll die Verwaltung der Uno gestrafft und effizienter werden. Uno-Generalsekretär Antonio Guterres will zudem die Gleichberechtigung der Geschlechter an der Uno vorantreiben - in Zukunft sollen gleich viele Frauen wie Männer von den Vereinten Nationen beschäftigt werden.

Auch der Menschenrechtsrat in Genf soll - ein wichtiges Anliegen der USA - reformiert werden. Guterres habe zudem erste Berichte erstellt, in denen er darlege, wie das Entwicklungssystem verbessert werden könnte und wie er den Bereich Frieden und Sicherheit reformieren wolle, sagte Lauber.

Planung von Cassis’ Besuch in New York

Zum Thema Frieden und Sicherheit findet im April auch eine Sondersitzung der Generalversammlung statt. An dieser will die Schweiz auf hoher Ebene teilnehmen.

Noch unklar ist, ob Ignazio Cassis im Rahmen dieses Anlasses seine erste Aufwartung als Schweizer Aussenminister an der Uno in New York machen wird. Cassis werde aber voraussichtlich an der Generaldebatte im September teilnehmen, sagte Lauber.

Der Schweizer Botschafter beschäftigt sich dieses Jahr zudem intensiv mit dem Globalen Migrationspakt. Mit seinem mexikanischen Amtskollegen ist er Moderator der Gespräche, die zur Schaffung dieses Instrumentes führen sollen.

Der Pakt soll alle Aspekte der Migration beleuchten und die Zusammenarbeit zwischen den Staaten fördern. Ziel ist es, die negativen Folgen von Migration zu lindern und die positiven zu stärken.

Schweizer Kandidat für Rechte von Behinderten

Die Schweiz will in diesem Jahr zudem Einsitz nehmen in der Kommission für die Rechte von Personen mit Behinderungen. Kandidat ist der an der Universität Basel tätige Rechtswissenschaftler und Menschenrechtsexperte Markus Schefer.

Er muss sich allerdings gegen eine Reihe von anderen Bewerbern durchsetzen: Für neun frei werdende Sitze stellen sich 17 Kandidaten zur Wahl.

Im Weiteren arbeitet die Uno an der Umsetzung der Entwicklungsagenda 2030. Um die hoch gesteckten Ziele wie das Ende von Armut und Hunger zu erreichen, werden laut den Diplomaten verschiedene vielversprechende innovative Finanzierungssysteme und neue Finanzinstrumente getestet.

Guterres kommt nicht ans WEF

Uno-Generalsekretär Guterres verzichtet dieses Jahr auf einen Besuch am Weltwirtschaftsforum WEF in Davos. Warum Guterres den angekündigten Besuch absagte, teilte das Generalsekretariat nicht mit. Als Stargast wird am WEF US-Präsident Donald Trump erwartet.

Letzterer hat die Uno schon heftig kritisiert. Während Trump dem Treffen der Elite vergangenes Jahr fern blieb, nahm Guterres kurz nach seinem Amtsantritt am WEF teil und stellte seine Pläne für die umfassenden UNO-Reformen vor.

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SDA-ATS