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Vier Millionen Syrer sind nach UNO-Angaben nicht in der Lage, ausreichend Nahrung zu bekommen. Das ist jeder Fünfte. Die Situation könnte sich im nächsten Jahr noch verschlimmern, wenn der Konflikt in dem Land anhält.

Wie die UNO-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) sowie das Welternährungsprogramm der UNO (WFP) am Freitag in Rom mitteilten, ist die Ernte in Syrien in den nächsten zwölf Monaten wahrscheinlich ernsthaft gefährdet.

Für die Saison 2013/14 wird Syrien nach Schätzungen der Organisationen 1,5 Millionen Tonnen Weizen einführen müssen. Die Produktion des Getreides sei auf 2,4 Millionen Tonnen gefallen. Das sind den Angaben zufolge 40 Prozent weniger als die durchschnittliche Jahresernte vor Beginn des Konflikts.

Am Dienstag hatte der syrische Ministerpräsident Wael al Halki per Dekret verfügt, dass Syrer ab sofort keine Lebensmittel mehr ausser Landes bringen dürften. Verstösse gegen die Anordnung würden bestraft, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Sana.

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SDA-ATS