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Sukkur/New York - Den Kampf gegen die Flutkatastrophe in Pakistan will die UNO mit dem grössten Spendenaufruf in ihrer Geschichte unterstützen. Als Soforthilfe für die Flutopfer seien 459 Millionen Dollar nötig.
Einen entsprechenden Spendenaufruf an die Mitgliedsländer lancierte UNO-Nothilfekoordinator John Holmes am Mittwoch in New York. Die Summe werde in den kommenden 90 Tagen für die dringendsten Bedürfnisse der betroffenen Familien gebraucht.
Dazu zählen Nahrung, Trinkwasser und Materialien zur Wasseraufbereitung sowie Medikamente, Zelte, Kochgeschirr und Moskitonetze. Die UNO rechnet mit ihrer bisher grössten Hilfsoperation.
Nach Angaben der Vereinten Nationen starben bislang 1200 Menschen bei der Flutkatastrophe in Pakistan, 14 Millionen Menschen sind betroffen. 288'000 Häuser wurden zerstört oder schwer beschädigt.
Ohne schnelle Hilfe bestehe die grosse Gefahr, dass viele weitere Menschen an Krankheiten und Unterernährung sterben könnten. "Wir müssen schnell sein, wenn wir die zweite Welle von Toten verhindern wollen", sagte der Sprecher des UNO-Büros zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten in Pakistan (OCHA), Maurizio Giuliano am Mittwoch.
Hilfe aufgestocktSchon vor dem UNO-Spendenaufruf stockte die EU-Kommission ihre Nothilfe für Pakistan von 30 auf 40 Millionen Euro auf. EU-Aussenministerin Ashton sagte in Brüssel auch politische Unterstützung zu.
Die US-Regierung erhöhte ihre Hilfszusagen um 20 Millionen Dollar. Damit liege die US-Soforthilfe bei insgesamt 55 Millionen Dollar, erklärte die US-Behörde für Notfallhilfe am Dienstag in Washington.
Auch an den Hilfseinsätzen beteiligten sich die USA weiter. Helikopter der US-Armee hätten bislang 2300 Menschen in Sicherheit gebracht und Flutopfer mit Hilfsgütern beliefert, erklärte Mark Geeting. Kritiker bemängelten jedoch, dass die Hilfseinsätze schleppend verliefen.
Nach den Worten des Regierungschefs von Sindh, Syed Qaim Ali Shah, wird sich Pakistan ohne umfangreiche Hilfe aus dem Ausland nicht von der Flutkatastrophe erholen. Die bislang zugesagten Hilfen seien "Peanuts".

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SDA-ATS