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Die meisten Flüchtlinge weltweit leben einer UNO-Studie zufolge in Entwicklungsländern. 80 Prozent der insgesamt 43,7 Millionen Menschen, die im vergangenen Jahr als Binnenvertriebene oder als aus ihrem Land Geflüchtete galten, lebten demnach in den ärmsten Ländern der Welt.

In Pakistan lebten 2010 1,9 Millionen Menschen auf der Flucht, heisst es in einem Bericht des UNO-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, der am Montag anlässlich des Weltflüchtlingstages veröffentlicht wurde. Im Iran und in Syrien sind es jeweils etwa eine Million.

Der Irak, Somalia, die Demokratische Republik Kongo und der Sudan zählen seit zehn Jahren zu den Hauptherkunftsländern von Flüchtlingen überhaupt. In zahlreichen Industriestaaten hätten die Vorbehalte gegen Flüchtlinge "deutlich zugenommen", teilte das UNHCR weiter mit.

Der Bericht zeigt auch, dass immer mehr Flüchtlinge über einen langen Zeitraum auf der Flucht bleiben. Im Jahr 2010 waren 7,2 Millionen Menschen bereits seit fünf Jahren oder länger gezwungen, im Exil zu leben. Das waren so viele wie in den vergangenen zehn Jahren nicht mehr.

Zudem konnten vergangenes Jahr mit rund 200'000 Menschen so wenige Flüchtlinge wie zuletzt 1990 in ihr Heimatland zurückkehren. Von den Binnenvertriebenen schafften es immerhin fast drei Millionen aus anderen Landesteilen in ihre Heimatregion zurück, beispielsweise in Pakistan, der Demokratischen Republik Kongo und Kirgistan.

Aufruf an Industriestaaten

"Das Leben der Betroffenen endet für unbestimmte Zeit in einer Warteschleife", erklärte UNO-Flüchtlingskommissar António Guterres. Er forderte die Industriestaaten anlässlich des Weltflüchtlingstags auf, höhere Aufnahmekontingente zu beschliessen und sich für "nachhaltige Friedensbemühungen bei dauerhaften Konflikten" stark zu machen.

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SDA-ATS