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Bei den knapp dreiwöchigen Unruhen in Ägypten kamen einem neuen Bericht eines Richtergremiums zufolge mehr als doppelt so viele Menschen ums Leben, wie bisher angenommen. Demnach wurden bei den Protesten Anfang des Jahres mindestens 846 Ägypter getötet.

Zuvor waren Schätzungen der Behörden von 365 Todesopfern ausgegangen. Polizisten hätten Demonstranten bei den Massenprotesten gegen die Regierung von Expräsident Husni Mubarak mit scharfer Munition in den Kopf und in die Brust geschossen, heisst es in dem am Dienstag veröffentlichten Bericht.

Hunderte Ägypter hätten zudem wegen der Gewalt das Augenlicht verloren. Der für den Bericht verantwortliche Ausschuss machte Mubarak, der infolge der massiven Proteste am 11. Februar zurücktrat, für die Tötungen der Demonstranten verantwortlich.

Sein Innenminister Habib al-Adli habe schliesslich die Anordnung erteilt, das Feuer auf die Demonstranten zu eröffnen. Der im Auftrag der aktuellen Regierung entstandene Bericht stützt sich auf Aussagen von Beamten und Augenzeugen, sowie Videomaterial und Aufnahmen von Personen, die während der Proteste vor Ort waren.

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SDA-ATS