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In Syrien ist kein Ende der Gewalt in Sicht. Auch am Dienstag kam es zu Gefechten zwischen Aufständischen und Soldaten. In Damaskus detonierte eine Bombe und tötete mindestens fünf Menschen. Der Konflikt schwappt zunehmend auch auf das Nachbarland Libanon über.

Dort blieb die Lage am Dienstag angespannt. Wütende Anwohner blockierten in der nördlichen Region Akkar Strassen mit brennenden Autoreifen und Sandsäcken. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA meldete, die Schulen in dem Gebiet seien geschlossen worden.

Am Montagabend hatte es erneut vereinzelt Artilleriefeuer in der nördlichen Stadt Tripoli gegeben, in der Sunniten und alawitische Anhänger des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad in zwei benachbarten Vierteln leben.

In der Nacht zum Montag waren bei bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Assad-Anhängern und Sunniten in Beirut zwei Menschen getötet worden. Anlass für die Gewalt war der Tod von zwei sunnitischen Geistlichen. Sie waren am Sonntag an einer Strassensperre erschossen worden.

Bombe in Damaskus

In Syrien selbst nimmt die Gewalt kein Ende. Bei einer Explosion in der syrischen Hauptstadt Damaskus starben laut einem Bericht des staatlichen Fernsehens fünf Menschen. Es sei ein Anschlag von Terroristen gewesen, meldete der Sender und zeigte dazu Bilder eines zerstörten Restaurants. Mit dem Begriff Terroristen charakterisiert die Regierung alle Angehörigen der bewaffneten Opposition.

Der nördliche Stadtbezirk Kabun, wo sich die Explosion am Dienstag ereignete, ist ein Zentrum des Widerstands gegen Präsident Baschar al-Assad. Dort gab es schon mehrfach Kämpfe zwischen dessen Gegnern und Anhängern.

Im Osten Syriens schossen Polizisten unter den Augen von UNO-Beobachtern in eine jubelnde Menschenmenge. Dabei sind nach Angaben der Opposition zwei Personen getötet worden.

In Busaira in der ostsyrischen Provinz Deir al-Zur seien Hunderte begeisterte Menschen aus ihren Häusern gestürmt, um die UNO-Beobachter zu begrüssen. "Binnen Minutenfrist gerieten sie ins Feuer", sagte der Sprecher der überwiegend aus Deserteuren gebildeten Freien Syrischen Armee (FSA).

Nahe der türkischen Grenze wurden am Dienstag mindestens 18 Soldaten bei Kämpfen zwischen syrischen Regierungstruppen und bewaffneten Aufständischen getötet. Dies berichteten syrische Aktivisten in Beirut.

SDA-ATS