Navigation

Urner Petition verlangt Bahn im Berg

Dieser Inhalt wurde am 20. Oktober 2009 - 15:21 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Die NEAT soll zwischen Lugano und Chiasso unterirdisch fortgesetzt werden. Das steht im Schlussbericht über die Vorstudien zum NEAT-Südanschluss. Auch in Uri soll die Bahn fern vom Tageslicht verlaufen: Eine Allianz bekräftigte die Forderung nach einer NEAT im Berg.
Mit dem Grundsatzentscheid im Tessin wolle das Bundesamt für Verkehr (BAV) den Wünschen der Tessiner Gemeinden entgegenkommen, teilte das Amt mit. Eine Stahlbrücke über den Luganersee steht aus Gründen des Landschaftsschutzes nicht zur Debatte.
Damit werden nur die beiden Pläne weiterverfolgt, die zwischen Lugano und Chiasso eine direkte und weitgehend unterirdische Linienführung vorsehen. Die Kosten werden auf 5 bis 5,2 Milliarden Franken geschätzt. Die geologisch besonders heikle Variante durch das Monte Generoso-Massiv muss noch weiter vertieft werden.
Im Kanton Uri forderten 1650 Personen in einem Schreiben die Verlegung der NEAT in den Berg. Die Zufahrt zum Gotthardbasistunnel soll demnach möglichst bald verlegt werden. Die Allianz für eine NEAT im Berg übergab dem Urner Regierungsrat das Schreiben.
In einer Mitteilung wirft die Organisation dem Regierungsrat vor, in der geplanten Richtplananpassung dem Vorhaben plötzlich keine hohe Priorität mehr einzuräumen. Die NEAT im Berg dürfe aber nicht nur als Möglichkeit für eine weit entfernte Zukunft vorgesehen werden.
Mit der Zufahrtsstrecke "Berg lang" soll verhindert werden, dass der stark bevölkerte und mit Infrastruktur bebaute Urner Talboden nicht noch zusätzlich mit der NEAT-Zufahrt belastet wird. Der Basistunnel wird voraussichtlich 2017 in Betrieb genommen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?