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Tucson - Eine Woche nach dem Mordanschlag auf die US-Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords hat sich der Gesundheitszustand der Schwerverletzten weiter verbessert. Die 40-Jährige atmet nun wieder selbsttätig durch einen Luftröhrenkatheter.
Wie die Ärzte der Universitätsklinik in Tucson im Bundesstaat Arizona nach Berichten des Senders CNN am Samstag mitteilten, konnte die Maschine zur künstlichen Beatmung abgestellt werden. Ausserdem werde die Politikerin jetzt über eine Magensonde ernährt.
Am Samstag vergangener Woche hatte ein offenbar geistig verwirrter Attentäter der Abgeordneten bei einer Veranstaltung in Tucson in den Kopf geschossen. Mit seiner halbautomatischen Pistole feuerte der 22-jährige Jared Loughner auch auf weitere Menschen - sechs von ihnen starben, darunter ein neunjähriges Mädchen. Mindestens ein Dutzend erlitten teils schwere Verletzungen.
Eines der Opfer ist nun nach Drohungen gegen einen Politiker festgenommen worden. Der 63-Jährige habe den Chef der konservativen Tea-Party-Bewegung in Tucson mit den Worten "Du bist so gut wie tot" angebrüllt, teilte ein Polizeisprecher am Samstag mit. Dem 63-Jährigen war bei dem Angriff auf eine US-Kongressabgeordnete ins Knie geschossen worden.
Der Mann drohte dem Politiker während der Aufzeichnung einer Fernsehsendung, in der der blutige Anschlag vom vergangenen Wochenende aufgearbeitet werden sollte, und musste sich daraufhin psychiatrisch untersuchen lassen.
Die Tat hat in den USA eine Debatte ausgelöst, ob der mitunter harsche Ton in der Politik mit ein Grund für das Handeln des Täters gewesen sein könnte. Die schwer verletzte Demokratin Gabrielle Giffords befand sich weiter in einem kritischen Zustand.

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SDA-ATS