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Washington/London - Der neue Versuch zur Eindämmung der Ölpest im Golf von Mexiko macht nach Angaben der US-Behörden "signifikante Fortschritte". US-Krisenkoordinator Thad Allen sagte am Montag im TV-Sender NBC, dass die Installation einer neuen Absaugglocke über dem lecken Bohrloch voranginge.
"Dies könnte zum Verschliessen der Ölquelle führen", sagte Allen. Der britische Energiekonzern BP hatte am Wochenende begonnen, den alten Trichter über dem lecken Bohrloch mit Hilfe von Unterwasserrobotern zu ersetzen.
Das Unternehmen hofft, auf diese Weise das ausströmende Öl in wenigen Tagen vollständig auffangen zu können. Bis Mitte August sollen zudem zwei Entlastungsbohrlöcher fertiggestellt sein, um den unkontrollierten Ölfluss ins Meer endgültig zu stoppen.
Die BP-Plattform "Deepwater Horizon" war am 20. April explodiert und zwei Tage später gesunken. Dies verursachte die grösste Ölkatastrophe in der US-Geschichte, das ausströmende Öl bedroht vor allem die Ökosysteme im Golf von Mexiko und an den Küsten im Süden der USA.
"Top Hat 10"
BP-Ingenieure des britischen Ölkonzerns BP versuchten am Montag mit Hilfe von ferngesteuerten Robotern einen 100 Tonnen schweren Absaugzylinder auf dem Leck platzieren. Die Experten hoffen, damit fast alles austretende Öl aufzufangen und auf Schiffe abzupumpen. Die Aktion "Top Hat 10" ist aber kompliziert.
Frühestens am Mittwoch wird wirklich klar sein, ob sie erfolgreich ist oder - wie diverse Anläufe zuvor - erneut mit einem Misserfolg endet. In einem ersten Schritt hatte BP einen anderen Behälter über dem Leck demontiert, der bisher zumindest einen Teil des Rohöls aufgefangen hatte. Die Folge: Derzeit strömt das Rohöl völlig ungehindert ins Meer.
Auch BP zeigte sich am Montag in London optimistisch: Die derzeitigen Bemühungen zur Eindämmung der Umweltkatastrophe kämen planmässig voran, hiess es in einer Mitteilung.

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SDA-ATS