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Der nationale Geheimdienstdirektor Daniel Coats während der Senats-Anhörung.

KEYSTONE/AP/ALEX BRANDON

(sda-ats)

Führende US-Geheimdienstvertreter sind in einer Anhörung des US-Senats wiederholt der Frage ausgewichen, ob Präsident Donald Trump sie in der Russland-Affäre beeinflussen wollte.

Im Raum stehen Medienberichte, Trump habe versucht, die ranghohen Geheimdienstler Druck auf den damaligen FBI-Chef James Comey ausüben zu lassen. Ziel sei gewesen, dass Comey die Ermittlungen gegen den inzwischen entlassenen Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn fallen lässt.

Der nationale Geheimdienstdirektor Daniel Coats sagte am Mittwoch, er habe sich zu keiner Zeit unter Druck gesetzt gefühlt. Auch finde er es unangemessen, öffentlich aus Gesprächen mit dem Präsidenten zu berichten.

Auch der Chef des Geheimdienstes NSA, Mike Rogers, sagte, er werde derlei Fragen nicht öffentlich diskutieren. Er fügte hinzu, er sei in seiner gesamtem Amtszeit noch nie angewiesen worden, etwas Illegales zu tun.

Beide Aussagen sind kein direkter Widerspruch zu der Frage, ob Trump Ermittlungen beeinflussen wollte.

SDA-ATS

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