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Seine Behörde rechnet mit höheren Kosten für den Mauerbau an der mexikanischen Grenze: Homeland-Security-Minister John Kelly erhält bald einen entsprechenden Bericht.

KEYSTONE/AP/ANDREW HARNIK

(sda-ats)

Der von US-Präsident Donald Trump geplante Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko könnte deutlich teurer werden als von dem Republikaner im Wahlkampf angekündigt. Laut einem internen Behördenbericht ist mit Kosten von 21,6 Milliarden Dollar zu rechnen.

Trump hatte im Wahlkampf von zwölf Milliarden Dollar gesprochen. Für den Bau werden in dem Dokument, das der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag vorlag, zudem mehr als drei Jahre veranschlagt. John Kelly, Chef des Ministeriums für Innere Sicherheit, hatte kürzlich erst zwei Jahre als Zeitrahmen genannt. Der Bericht soll Kelly in den nächsten Tagen übergeben werden und als Empfehlung für einen Antrag im Kongress dienen, um den Bau zu starten.

Das Ministerium wollte sich auf Anfrage nicht konkret dazu äussern. Das Präsidialamt erklärte, es sei verfrüht, um über einen Bericht zu sprechen, der dem Präsidenten noch nicht offiziell vorgelegt worden sei.

Mit der Mauer will Trump die illegale Einwanderung und den Drogenschmuggel bekämpfen. Sie war eines seiner wichtigsten Wahlkampfversprechen. Trump hat angekündigt, Mexiko werde für den Bau bezahlen. Die Regierung des Nachbarlandes weist diese Forderungen zurück.

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SDA-ATS