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US-Handelsminister Wilbur Ross überrascht mit seinen Aussagen über den Protektionismus der USA.

KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

(sda-ats)

Der US-Handelsminister hat am Donnerstagmorgen bereits einen Vorgeschmack gegeben auf die "America First"-Rede von Donald Trump. Die USA seien das am wenigsten protektionistische Land, sagte er am Weltwirtschaftsforum (WEF).

Knapp zwei Tage nachdem die USA Zölle auf Importe von Waschmaschinen und Solarmodule aus Asien einführten, wies Handelsminister Wilbur Ross Vorwürfe zu Protektionismus zurück. "Die USA sind das am wenigsten protektionistische Land", sagte er.

Handelswettbewerb habe es schon immer gegeben, und jeden Tag würden Staaten Regeln verletzten zum eigenen Profit. Doch die USA seien immer offen für Business, so Ross.

Die Handelsregeln der Welthandelsorganisation (WTO) passten dem US-Präsidenten Donald Trump aber nicht, sie müssten reformiert werden. "Der Präsident ist viel mehr an bilateralen Verträgen interessiert als an multilateralen Abkommen", führte der Handelsminister aus. Letztere seien viel effizienter.

Das sind schlechte Nachrichten für die Schweiz, die ein starkes Interesse an der Wiederbelebung der WTO-Verhandlungen hat. Entsprechend steht das informelle Ministertreffen der Welthandelsorganisation (WTO) in Davos, initiiert von Bundesrat Johann Schneider-Ammann, unter einem schlechten Stern.

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SDA-ATS