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US-Jobschwund im November überraschend stark gebremst

Dieser Inhalt wurde am 04. Dezember 2009 - 16:36 publiziert
(Keystone-SDA)

Washington - Die grösste Volkswirtschaft der Welt büsste im November lediglich 11'000 Stellen ein - der geringste Rückgang seit Beginn der Rezession vor zwei Jahren und ein deutliches Zeichen, dass die Konjunkturerholung auf den Arbeitsmarkt durchschlägt.
Die Arbeitslosenquote lag gemäss Mitteilung des US-Arbeitsministeriums mit 10 Prozent allerdings nur wenig besser als der Vormonatswert von 10,2 Prozent. Dies war der höchste Stand seit rund einem Vierteljahrhundert. Wirtschaftsexperten hatten für November mit einem weitaus grösseren Minus von rund 125'000 Stellen gerechnet.
Nach Angaben des Ministeriums büssten abermals die Baubranche, die verarbeitende Industrie und der Informationssektor Stellen ein. Zuwächse habe es hingegen in der Gesundheitsbranche und bei Aushilfs-Dienstleistungen gegeben.
Die Zahl der verlorenen Stellen im Oktober revidierte das Ministerium von 190'000 auf 111'000 nach unten. Seit Beginn der schwersten Rezession seit Jahrzehnten im Dezember 2007 gingen in den USA mehr als sieben Millionen Arbeitsplätze verloren.
Der Arbeitsmarkt gilt trotz der sich häufenden Zeichen für einen Aufschwung in den USA als Sorgenkind. Im jüngsten regionalen Konjunkturbericht der US-Notenbank hiess es, die Lage an der Jobfront sei nach wie vor schwach.
Präsident Barack Obama hatte auf einem von ihm einberufenen "Job-Gipfel" die Sorge geäussert, das gigantische Haushaltsloch werde den Kampf gegen die hohe Arbeitslosigkeit erheblich erschweren. Auf der Konferenz diskutierten mehr als hundert Unternehmer, Gewerkschafter und Ökonomen über Wege aus der US-Jobkrise.

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