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Ein US-Helikopter in Afghanistan. (Archiv)

KEYSTONE/EPA/MUHAMMAD SADIQ

(sda-ats)

Die US-Streitkräfte in Afghanistan weiten ihre Luftangriffe gegen die radikalislamischen Taliban nun auch im Norden des Landes massiv aus. In den vergangenen 96 Stunden hätten sie unter anderem in der Provinz Badachschan Drogenlabore und Trainingszentren angegriffen.

Es seien auch gestohlene Militärfahrzeuge zerstört worden, heisst es in einer Erklärung vom Dienstagmorgen. Diese Fahrzeuge wurden in den vergangenen Monaten immer öfter für Selbstmordanschläge auf Militär- und Polizeilager eingesetzt.

Während dieser Angriffe habe eine B-52 - einer der grössten Langstreckenbomber der U-Luftwaffe - 24 Präzisionsgeschosse abgefeuert und damit einen Rekord gesetzt, heisst es in der Mitteilung.

Während die Zahl der US-Luftangriffe in anderen Konflikten, zum Beispiel in Syrien zurückgeht, steigt sie in Afghanistan rasant an. Im vergangenen Jahr waren es nach offiziellen Angaben mehr als 2000 - 2016 waren es noch knapp 1000. Auch die noch im Training begriffene afghanische Luftwaffe fliegt und schiesst schon.

Gleichzeitig gibt es mehr zivile Opfer. Laut Uno stieg in den ersten neun Monaten von 2017 die Zahl der durch Luftangriffe betroffenen Zivilisten im Vergleich zu 2016 um 52 Prozent auf 205 Tote und 261 Verletzte.

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SDA-ATS