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Der US-Milliardär Bill Koch hat vor einem New Yorker Schwurgericht mit seiner Klage gegen betrügerische Praktiken bei einer Weinauktion Recht bekommen. Statt einem edlen Tropfen war ihm billiger Fusel verkauft worden.

Koch hatte bei der Auktion für rund 3,5 Millionen Dollar 2669 Flaschen Wein erworben. Wie Kochs Anwalt sagte, wurden seinem Mandanten nun 355'000 Dollar Entschädigung sowie eine zusätzliche Wiedergutmachungszahlung in Höhe von 26'000 Dollar zugesprochen, weil die Gegenseite ihm vorsätzlich gefälschten Wein untergejubelt habe.

Der Prozess wurde von beiden Seiten seit 2007 mit grossem Aufwand betrieben. Sowohl Koch als auch der Beklagte, Eric Greenberg, nahmen an der Gerichtsverhandlung teil, jeweils von etlichen Anwälten und Assistenten begleitet. Streitobjekt waren 24 Flaschen Wein, die Koch für 335'000 Dollar erstanden hatte und deren Etikettierung sich als gefälscht herausstellte.

In den vergangenen Jahren wurde wiederholt nachgewiesen, dass in vorgeblich alten und wertvollen Weinflaschen billiger Fusel abgefüllt worden war. Als einer der mutmasslichen Drahtzieher gilt der Händler Rudy Kurniawan, dem noch in diesem Jahr in New York der Prozess gemacht werden soll.

Greenbergs Anwälte machten geltend, dass ihr Mandant von dem Betrug nichts gewusst habe. Die Verantwortung liege daher beim Auktionshaus.

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SDA-ATS