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US-Notenbankchefin sieht Zinswende als Zeugnis der Konjunkturstärke

US-Notenbankchefin Janet Yellen sieht die nahende Zinserhöhung als positives Zeichen der wirtschaftlichen Stärke der USA. Sie freue sich auf den Tag, an dem die Geldpolitik gestrafft werden könne, betonte Yellen am Donnerstag in Washington laut Redetext.

Sie liess dabei jedoch offen, ob es bereits Mitte des Monats soweit sein wird. An den Märkten wird darüber spekuliert, dass die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) am 16. Dezember erstmals seit fast zehn Jahren die Zinsen erhöht. Mehrere Mitglieder der Fed-Führungsriege um Yellen haben die Märkte auf eine behutsame Erhöhung eingestimmt.

Der Euro rutschte im Anschluss an Yellens Worte weiter ab auf 1,0552 Dollar. Das ist der niedrigste Stand seit Mitte April. Der Franken wertete sich sowohl gegenüber dem Euro als auch gegenüber dem Dollar auf.

Die Fed hält die Zinsen seit dem Höhepunkt der Finanzkrise Ende 2008 auf dem historisch niedrigen Niveau von null bis 0,25 Prozent. Mit einer Arbeitslosenquote von zuletzt 5,0 Prozent rückt Vollbeschäftigung in Sichtweite.

Dieses Ziel sei aber noch nicht erreicht, sagte Yellen. So gebe es beispielsweise noch zu viele Teilzeitarbeiter und zu viele Arbeitslose, die die Jobsuche resigniert aufgegeben hätten. Zudem seien die Lohnzuwächse noch zu schwach. Allerdings sei die Konjunktur stark genug, um für eine weitere Aufhellung am Jobmarkt zu sorgen.

Mit Blick auf das Börsenbeben in China Mitte des Jahres betonte Yellen, die vom Ausland auf die USA ausstrahlenden Risiken hätten sich seit dem Sommer vermindert. Die Schockwellen dieser Turbulenzen hatten im September mit dazu beigetragen, dass die Notenbank die Zinswende weiter aufschob.

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