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Der US-Pharmakonzern Pfizer hat einen schwachen Jahresstart erwischt. Der weltgrösste Arzneimittelhersteller enttäuschte mit seiner Umsatz- und Ergebnisentwicklung im ersten Quartal und stutzte zudem seine Gewinnprognose für das laufende Jahr zurecht.

Zwar sprang der Konzerngewinn im ersten Quartal binnen Jahresfrist um 53 Prozent auf 2,75 Mrd. Dollar in die Höhe, wie Pfizer am Dienstag in New York mitteilte. Zustande kam dies zum einen dank dem jüngsten Aktienrückkauf und positiven Effekten aus dem Börsengang des Tiermedizingeschäfts Zoetis.

Zum anderen waren im Vorjahr hohe Kosten für Rechtsstreitigkeiten und den Umbau der Produktion angefallen. Auch ungünstige Wechselkurseffekte belasteten nun im Startquartal 2013 das Ergebnis.

Der Umsatz verringerte sich aber um neun Prozent auf 13,5 Mrd. Dollar. Insbesondere die rückläufigen Verkäufe bei seinem bisherigen Kassenschlager, dem Blutsfettsenkmittel Lipitor, machten Pfizer zu schaffen. Auch die Erlöse des Impfstoffs Prevnar zum Schutz vor Infektionen mit Pneumokokken-Bakterien verminderten sich stark.

Gewinn- und Umsatzprognose gesenkt

Für das Gesamtjahr 2013 senkte Konzernchef Ian Read die Prognosen. Er rechnet nun nur noch mit einem Gewinn je Aktie von 2,14 bis 2,24 Dollar. Bisher hatte er 2,20 bis 2,30 Dollar in Aussicht gestellt. Beim Umsatz erwartet Read nur noch 55,3 bis 57,3 Mrd. Dollar.

Die schwache japanische Währung belaste die Geschäfte im zweitgrössten Pharmamarkt der Welt, begründete das Management den Schritt. Und nicht zuletzt auch wegen dem Ablauf der Exklusivität für Lipitor stehen Pfizer schwierige Zeiten bevor.

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SDA-ATS