Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Die USA haben zum Auftakt des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos die Werbetrommel für eine Initiative gerührt, um Krebs endgültig zu besiegen. Vize-Präsident Joe Biden nimmt die Initiative durchaus persönlich.

Jeder habe mindestens einen Angehörigen, der an Krebs erkrankte, sagte Biden am Dienstag an einer Diskussionsrunde mit US-Wissenschaftlern. Auch sein Sohn sei an einem Hirntumor erkrankt gewesen. Heilung habe schliesslich eine Therapie gebracht, die die Erkenntnisse mehrerer Forschungsdisziplinen zusammenführte.

"Würden Sie jemanden fragen, was eine erfolgreiche Krebstherapie hervorbringt, würde niemand die Antwort erwarten: Daten", führte Biden aus. Jede Branche habe eigene Datenbanken – zu Krebspatienten, Gewebeproben, Diagnosen. Doch oft hätten Ärzte und Wissenschaftler keinen Zugang dazu, um diese "Schätze" zusammenzuführen.

Wissenschaftliche Erkenntnisse könnten weiter beschleunigt und die Therapiekosten gesenkt werden. Sogenannte kombinierte Therapien hätten in den vergangenen Jahren bereits zu einem Wendepunkt in der Krebsbehandlung geführt. Nun würden die USA den "Moonshot" anstreben - einen Durchbruch wie bei der ersten Mondlandung.

Lebensprojekt für Biden

Das Panel am WEF war der Startschuss der internationalen Krebskampagne der US-Regierung. Präsident Barack Obama hatte die Initiative bereits letzte Woche in seiner Rede zur Lage der Nation angekündigt und will dazu 2016 zwei Milliarden Dollar aufbieten.

Vizepräsident Biden übernahm dabei die Führung: "Als ich entschied, nicht als Präsidentschaftskandidat für die Demokraten anzutreten, habe ich mich spontan dazu entschieden."

Nun blieben ihm zwar nur zwölf Monate, bis er aus der Regierungsverantwortung heraustrete. "Aber es bleibt ein Ziel für das, was ich den Rest meines Lebens tun werde", so Biden.

Wie kaum ein anderes Land nutzen die USA in diesem Jahr die hohe Dichte an internationalen Führern aus Politik und Wirtschaft am WEF. Sie stellen die höchstrangige Delegation seit Jahren: Neben Vizepräsident Biden sind sechs Ministerinnen und Minister in Davos - darunter Aussenminister John Kerry und Verteidigungsminister Ashton Carter. Biden trifft unter anderen die Staats- und Regierungschefs von Afghanistan, Pakistan, dem Irak und Israel.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS