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Washington - Die US-Banken haben ihr Top-Management in den Krisenjahren weit überbezahlt. Zu diesem Schluss kommt der zur Überprüfung der Banken-Boni eingesetzte Sonderbeauftragte der US-Regierung, Kenneth Feinberg, in seinem am Freitag publizierten Abschlussbericht.
In der heftigsten Krisenphase Ende 2008 und Anfang 2009 hätten 17 Wall-Street-Institute rund 1,6 Mrd. Dollar an ihre Führungskräfte überwiesen, obwohl die Steuerzahler gleichzeitig Milliarden zur Rettung der Banken ausgeben mussten, stellte Feinberg fest. Er hatte 419 Institute überprüft, die von der Regierung finanziell gestützt wurden.
Laut Finberg wird der grösste Teil der damaligen Zuwendungen heute nicht mehr in dieser Form bezahlt. Er forderte die Firmen auf, sich freiwillig Regeln zur Begrenzung der Gehälter zu geben. "Wenn das Führungsgremium einer Bank festgestellt hat, dass das Unternehmen in einer Krise steckt, dann sollte das für die Bezahlung zuständige Komitee das Recht haben, Zahlungen an Manager neu festzulegen, zu reduzieren oder zu stoppen."
Die Boni-Zahlungen an das Führungspersonal wurden in der US-Öffentlichkeit scharf kritisiert und waren ein Grund dafür, dass die USA eine schärfere Kontrolle der Finanzmärkte beschlossen haben.
Die Boni gelten als Mitursache der Finanzkrise, weil sie falsche Anreize gesetzt haben sollen. Manager wurden für kurzfristige Erfolge reichlich entlohnt, mussten laut gängigen Verträgen aber beim Absturz ihrer Institute in der Krise keine Einbussen hinnehmen. Viele Banken haben Gehälter und Bonus-Zahlungen inzwischen an längerfristige Kriterien geknüpft.

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SDA-ATS