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Muss sich nach einer Operation erholen: Der 80-jährige republikanische Senator John McCain aus Arizona. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/JACQUELYN MARTIN

(sda-ats)

Jede Stimme zählt: Nach der Erkrankung eines prominenten Senators haben die US-Republikaner die Abstimmung über die Reform von Obamacare verschoben. Das gab der Mehrheitsführer der Kongresskammer, Mitch McConnell, in der Nacht zu Sonntag bekannt.

Zuvor war seinem Kollegen John McCain ein Blutgerinnsel über dem Auge entfernt worden. Zur Erholung soll der 80-Jährige die kommende Woche in seinem Heimatbundesstaat Arizona verbringen.

Für die Republikaner ist bei dem Geschäft jede Stimme wichtig: Die Partei des Präsidenten verfügt im Senat über eine knappe Mehrheit von 52 zu 48 Sitzen, zwei Parteimitglieder wollen zudem sicher gegen den Rückbau votieren. Nach der Verfassung könnte Vizepräsident Mike Pence bei einem Patt die entscheidende Stimme beisteuern.

Anfang der Woche soll das überparteiliche Haushaltsbüro des Kongresses (CBO) seine Berechnungen veröffentlichen, wie viele US-Bürger durch die geplanten Änderungen ihren Versicherungsschutz verlieren würden. Von den Angaben könnte die Zustimmung von mehreren Republikanern abhängen. Die Reform gehört zu den wichtigsten Wahlversprechen von Trump.

SDA-ATS