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Diese VW-Kundin ist mit ihrem Auto nicht zufrieden und will es zurückverkaufen: Der Autohersteller muss im Dieselskandal in den USA bis Montag eine Einigung finden. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/JEFF CHIU

(sda-ats)

Im Ringen um die Entschädigung von rund 80'000 VW-Kunden in den USA mit Dieselautos soll bis Montag eine Lösung gefunden werden. Richter Charles Breyer am Bezirksgericht San Francisco zeigte sich am Freitag optimistisch, dass es zu einer Einigung kommt.

Es habe beträchtliche Fortschritte gegeben. Daher gab der Richter den Parteien bis Montag Zeit. Zuvor hatte er die für den Morgen angesetzte Anhörung zu einem Vergleich über die Drei-Liter-Motoren der VW-Tochter Audi bereits vier Stunden später angesetzt, um weitere Verhandlungen zu ermöglichen.

Ende November musste bereits der erste Anlauf auf eine Lösung des zweiten grossen Problempakets für Volkswagen im Abgasskandal verschoben werden. Offen ist noch die Höhe der Entschädigungszahlung für die Kunden der Modelle von VW, Audi und Porsche, die zurückverkauft oder nachgerüstet werden müssen.

Zahlung von über 200 Millionen Dollar

Wie ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters erklärte, konnte ein weiterer Punkt des Verhandlungspakets abgehakt werden. Der Autobauer sei bereit zu einer Zahlung von mehr als 200 Millionen Dollar zum Ausgleich der übermässigen Stickoxid-Emissionen durch die betroffenen Dieselautos.

Diese Summe käme zu den 2,7 Milliarden Dollar hinzu, die VW im ersten grossen Vergleichspaket für 475'000 Wagen mit Zwei-Liter-Motoren an Zahlungen für Umweltfonds zusagen musste. Das Gesamtpaket dazu - aus Rückkauf und Reparatur, Umweltfonds und Kundenentschädigung - beläuft sich auf bis zu 16,5 Milliarden Dollar.

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SDA-ATS