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US-Senat stimmt für höhere Kapital-Anforderungen bei Finanzfirmen

Dieser Inhalt wurde am 14. Mai 2010 - 10:19 publiziert
(Keystone-SDA)

Washington - Grosse Finanzfirmen müssen sich in den USA auf höhere Kapital-Anforderungen einstellen. Im Rahmen der Finanzmarktreform stimmte der Senat einstimmig für eine Regel, die grosse Institute dazu verpflichtet, vorsorglich mehr Geld für Krisenzeiten beiseitezulegen.
Dadurch soll verhindert werden, dass einzelne Gesellschaften nicht das ganze Finanzsystem aus dem Gleichgewicht bringen können, wie es in den vergangenen Jahren der Fall war.
Die Finanzmarktreform gehört zu den wichtigsten Projekten von Präsident Barack Obama und soll eine Wiederholung der Immobilienkrise verhindern, die die Weltwirtschaft ins Trudeln brachte.
Die Senatoren stimmen derzeit über Hunderte von Änderungsanträgen zum Gesetzentwurf der Demokraten ab. Erst danach erfolgt die Abstimmung über das Gesamtpaket, das anschliessend noch mit dem Gesetzentwurf des Repräsentantenhauses in Einklang gebracht werden muss. Experten gehen von einer endgültigen Verabschiedung des Pakets im Sommer und damit vor der Kongresswahl im November aus.

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