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US-Sondereinheiten haben in der südafghanischen Provinz Kandahar nach offiziellen afghanischen Angaben versehentlich einen Cousin von Präsident Hamid Karsai getötet. Hadschi Yar Mohammad Khan wurde getötet, als Soldaten ein Haus im Distrikt Dand stürmten.

Der Fall werde untersucht, sagte Distrikt-Gouverneur Hamdullah Nasek am Donnerstag. US-Sondereinsatzkräfte seien in der Nacht zu Donnerstag mit Hubschraubern in den Distrikt eingedrungen.

Der jüngere Bruder des Präsidenten und Chef des Provinzrats von Kandahar, Ahmad Wali Karsai, bestätigte den Vorfall. Er sagte, der Verwandte sei "irrtümlicherweise" getötet worden. Zivile Opfer bei Militäroperationen sorgen bei der afghanischen Regierung und der Bevölkerung für grossen Unmut.

Zuletzt führte der Tod von neun Kindern bei einem US-Luftangriff zu schweren Verstimmungen zwischen Kabul und Washington. US-Verteidigungsminister Robert Gates entschuldigte sich am Montag in Kabul im Beisein von Präsident Karsai persönlich für den Tod der Kinder. Karsai forderte erneut: "Die zivilen Opfer müssen aufhören."

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SDA-ATS