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Umweltschützer protestieren gegen die Abkehr der US-Regierung vom Klimaschutz. US-Umweltschutzgruppen und die Northern Cheyenne-Ureinwohner haben gegen Trumps Dekret Klage eingereicht.

KEYSTONE/AP/PABLO MARTINEZ MONSIVAIS

(sda-ats)

Einen Tag nach US-Präsident Donald Trumps Unterzeichnung eines Dekrets zur Abkehr vom Klimaschutz ist gegen den Erlass eine Klage eingereicht worden. US-Umweltschutzgruppen und der indianische Ureinwohnerstamm der Northern Cheyenne klagen gemeinsam.

Das Bündnis bezeichnete es am Mittwoch als "alarmierend und inakzeptabel", dass die Regierung ein Moratorium zur Kohleförderung aufgehoben habe.

Es handle sich um einen Verstoss gegen das Nationale Umweltgesetz, weil vor grossen politischen Richtungswechseln zunächst eine umfassende Umweltverträglichkeitsprüfung vorgenommen werden müsse. Die Gruppe Earthjustice erklärte, das Ende des Moratoriums bedeute eine Gesundheitsgefährdung für die Öffentlichkeit.

Trump hatte bei der Vorstellung des Dekrets am Dienstag gesagt, seine Regierung werde den "Krieg gegen die Kohle" beenden. Ein Bündnis von überwiegend demokratisch regierten Bundesstaaten kündigte an, ebenfalls gerichtlich gegen Trumps Pläne vorzugehen.

SDA-ATS

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