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Erhielt die Absage aus Nordkorea in letzter Minute: US-Vizepräsident Mike Pence wollte Vertreter des kommunisitschen Regimes am Rande der Olympischen Spiele in Südkorea treffen. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/LEE JIN-MAN

(sda-ats)

US-Vizepräsident Mike Pence war nach Angaben des US-Aussenministeriums bereit, Vertreter Nordkoreas zu treffen. Ein Gespräch während der Olympischen Winterspielen in Südkorea sei jedoch wegen Nordkorea in letzter Minute nicht zustande gekommen.

Nordkorea habe den Termin kurzfristig abgesagt, erklärte Ministeriumssprecherin Heather Nauert am Dienstag (Ortszeit). Pence habe die Chance ergreifen wollen, auch um die Bedenken der USA über das Atomwaffenprogramm Nordkoreas zu äussern. Die Vereinigten Staaten bedauerten, dass Nordkorea die Möglichkeit nicht wahrgenommen habe.

Nordkorea habe das Treffen zunächst hinausgezögert und schliesslich platzen lassen, sagte der Stabschef von Pence, Nick Ayers, am Mittwoch in einer Erklärung. Dies sei geschehen, nachdem Pence nordkoreanische Menschenrechtsverletzungen verurteilt und Pläne für neue Wirtschaftssanktionen bekannt gegeben habe.

Pence wollte sich mit der jüngeren Schwester von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und dem nominellen Staatsoberhaupt, Kim Yong Nam, treffen. Die Nordkoreaner hätten das Treffen am 10. Februar aber zwei Stunden vor dem geplanten Beginn abgesagt, sagte ein US-Beamter und bestätigte damit Angaben der "Washington Post".

Bei der Eröffnung der Winterspiele in Pyeongchang waren Pence und eine Delegation Nordkoreas anwesend gewesen. Darunter war auch Kim Jong Uns Schwester.

Wegen des international geächteten Raketen- und Atomprogramms Nordkoreas hatten sich die Spannungen zwischen der Führung in Pjöngjang und den USA im vergangenen Jahr immer weiter erhöht. Beide Seiten überzogen sich gegenseitig mit massiven Drohungen.

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SDA-ATS