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25 Jahre nach der Explosion der US-Raumfähre "Challenger" haben die USA an die bei NASA-Missionen verunglückten Astronauten erinnert. Die Raumfähre "Challenger" war am 28. Januar 1986 nur 73 Sekunden nach dem Start in einer Höhe von 14'000 Metern explodiert.

Die Nation konnte das Unglück live im Fernsehen verfolgen. Bei der Explosion kamen alle sieben Besatzungsmitglieder ums Leben, darunter auch eine Lehrerin, die von der Raumfahrtbehörde ausgewählt worden war, als erste Nicht-Astronautin ins All zu fliegen.

NASA-Chef Charles Bolden legte bei der Gedenkveranstaltung auf dem nahe Washington gelegenen Nationalfriedhof in Arlington im US-Bundesstaat Virginia einen Kranz nieder. "Dieses Jahr ist das 25. Jahr des Verlusts der 'Challenger'", sagte Bolden.

Nicht das einzige Unglück

"Die Tragödie hat dazu geführt, dass wir unser System und unsere Prozesse bei unserer Arbeit, die Raumfähren sicherer zu machen, komplett überdacht haben." Die Nation werde den 28. Januar 1986 nie vergessen, ebenso wenig wie die unauslöschlichen Bilder, erklärte der NASA-Chef.

Die NASA erinnerte auch an die anderen schweren Unglücke in der Geschichte der bemannten US-Raumfahrt. Neben dem "Challenger"-Unglück kamen bei einem Feuer an Bord der Raumfähre "Apollo 1" im Jahr 1967 drei Astronauten ums Leben sowie alle sieben Astronauten an Bord der "Columbia", die 2003 beim Landeanflug auf die Erde wegen eines beschädigten Hitzeschilds auseinanderbrach.

Auslaufmodell

Die USA wollen ihr Space-Shuttle-Programm in diesem Jahr einstellen. Die Raumfähre "Discovery" soll am 24. Februar ein letztes Mal ins All starten, die "Endeavour" soll am 19. April folgen.

Ende Juni soll die Raumfähre "Atlantis" nach den Plänen der NASA als letzter Shuttle zur Internationalen Raumstation ISS fliegen - vorausgesetzt, der US-Kongress bewilligt die Finanzierung. Die Raumfähren haben massgeblich zur Konstruktion der ISS beigetragen - einem im Jahr 1998 begonnenen und mehrere Milliarden Dollar teuren Projekt, das überwiegend von den USA finanziert wurde.

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SDA-ATS